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Produktbeschreibung:
Sender zum Steuern über das Lichtnetz von Geräten und Beleuchtung, die auf X10 Module angeschlossen sind. Schaltet automatisch bei Alarm alle Lampen (ein oder blinkend) ohne zusätzliche Verkabelung. Schalten von Geräten und Beleuchtung von jeder Stelle im Haus ohne zusätzliche Verkabelung. Als Auslöser des SM10 kann praktisch jedes Signal verwendet werden: Das Schliessen eines Kontaktes (Relais, Schalter oder Alarmzentrale), aber auch jede DC-Spannung zwischen 6 und 18 V (z.B. Telefontrafo oder verstärkets Audiosignal).
Anwendungsmöglichkeiten:
Das X10 Alarm-Interface sendet, nachdem an den Eingang ein Signal gegeben wurde, über das Lichtnetz Befehle an X10 Module zum Schalten von Beleuchtung und Geräten. Dies geschieht laut standarisiertem X10 Protokoll. Da hierzu das bestehende Lichtnetz benutzt wird, wird keine zusätzliche Verkabelung benötigt.
Durch Verwendung von Adressenschaltern (sog. Haus- und Unitcode), können getrennte Gruppen gesteuert werden.
Das Interface wird aktiviert durch:
- Eine Spannung am Eingang (6 - 18 V AC oder DC) -> Modeschalter auf Stand A
- Ein verstärktes Audiosignal (z.B. von einem Mikrofon) -> Modeschalter auf Stand A
- Das Schliessen von Kontakten durch einen Schalter oder Relais (z.B. von einer Alarmzentrale) -> Modeschalter auf Stand B
Der SM10 hat drei Arbeitsbereiche (Modi). Der gewünschte Modus wird an der Vorseite durch einen Schalter eingestellt:
Modus 1:
- Alle X10 Lampenmodule, die auf den gleichen Hauscode eingestellt sind, werden bei Alarm eingeschaltet. Ausserdem werden die Gerätemodule mit gleichem Unitcode ebenfalls eingeschaltet.
- Alle Lampen bleiben nach Ausschalten des Alarms eingeschaltet, jedoch werden Module mit dem gleichen Unitcode ausgeschaltet (u.a. die Geräte- und Lampenmodule mit gleichen Unitcode)
Modus 2:
- Der SM10 schaltet die angeschlossenen X10 Lampenmodule abwechselnd an und aus (blinken).
- Nach Ausschalten des Alarms bleibt die Beleuchtung brennen, jedoch werden die angeschlossenen Gerätemodule ausgeschaltet.
Modus 3:
- Schliessen der Kontakte resultieren in einem AN-Befehl an die auf dem SM10 eingestellte Adresse.
- Bei Unterbrechung der Verbindung wird ein AUS-Befehl an die eingestellte Adresse geschickt.
Weltstandardisiert! Das angewendete X10 Protokoll ist weltstandardisiert. Auf Grund dessen können Sie das System jederzeit erweitern und an Ihre Wünsche anpassen. Die Möglichkeiten sind enorm. Dank des X10 Systems – das über das Lichtnetz (oder radiografisch) arbeitet – müssen Sie keine zusätzlichen Kabel verlegen. Das System ist einfach in der Verwendung und die Komponenten sind zudem sehr erschwinglich.
Technische Daten:
| Anleitung: |
Prospekt: |
 PDF-Datei |
 PDF-Datei |
Was ist Home Automation?
Stellen Sie sich vor: Sie sitzen auf der Couch, startbereit für einen Filmeabend. Mit einem Tastendruck auf die Fernbedienung gehen die Rollläden herunter, die Beleuchtung wird gedämpft, der Fernseher schaltet auf den richtigen Kanal und die Home Cinema Anlage schaltet in den Dolby-Surround-Stand. Zukunftsmusik? Nein, nicht mit Marmitek Home Automation.
Warum X10? Home Automation macht Wohnen angenehmer, komfortabler, spart Energie und sorgt für zusätzliche Sicherheit bei An- und auch bei Abwesenheit. Für den einen ist Home Automation die Regulierung der Beleuchtung mit derselben Fernbedienung womit der Fernseher bedient wird, für den anderen ist es ein vollständig vom Rechner gesteuertes System, das sich an die eigenen Lebensgewohnheiten anpasst. Bei uns haben Sie die Wahl und eine der größten Auswahlen an X10 Geräten.
Wie funktioniert X-10 ?
Aufbau des Systems Für die Steuerung von Beleuchtung und Geräten wird von Befehlen, die über das Stromnetz gesendet werden (mithilfe des X-10 Signals), Gebrauch gemacht. Pro Schaltpunkt wird ein Empfänger genutzt, der die Befehle empfängt und sie daraufhin durchführt. Diese Empfänger nennt man "Module". Die Befehle werden von Controller auf das Stromnetz übertragen. Da den Modulen eine Adresse zugewiesen werden kann, können die Module unabhängig voneinander betrieben werden.
1. Controller Diese übertragen eine Adresse und einen Befehl auf das Stromnetz für die Betreibung der Module. Es gibt u.a. Controller in Form von Schaltuhren, PC Interfaces, universellen Sendern und Alarmgeräten/Alarmanlagen.
2. Drahtlose Controller Drahtlose Controller senden ein Signal zu einem zentralen Empfänger, der die Signale in das X-10 Signal auf dem Stromnetz umwandelt. Drahtlose Controller gibt es in Form von Fernbedienungen, fernbedienten Schaltern, Sensoren usw. Als zentraler Empfänger kann ein TM13 Transceivermodul oder die Zentrale eines Alarmsystems/Alarmanlage (Protector 28, SafeGuard, TotalGuard) genutzt werden.
3. Module Module bedienen Beleuchtung und Geräte. Es gibt 4 verschiedene Typen: SteckerModule, UnterputzModule, MicroModule und DIN-Schienen Module für Schienenmontage. Die Module empfangen die Befehle von dem Controller über das Stromnetz.
4. Adressen Mittels zwei Coderädchen können bis zu maximal 256 verschiedene Adressen eingerichtet werden. Diese sind in einen s.g. Hauscode (A bis einschl. P) und Unitcode (1 bis einschl.16) untergliedert. Der Hauscode kann auch auf die Controller eingestellt werden, so dass Controller und Module daraufhin ein und demselben System angehören. Das X-10 System enthält reguläre Befehle, wobei alle Units innerhalb des gleichen Hauscode zugleich gesteuert werden (z.B. sämtliche Beleuchtung an, alles ausschalten, usw.).
Einige Anwendungsbeispiele:
1. Fernbedienbarkeit mit einer Fernbedienung. Im nachfolgenden Beispiel werden Beleuchtung und Geräte mit Hilfe einer Fernbedienung gesteuert. Die Fernbedienung kann überall im Haus, aber auch im Garten bedient werden. In diesem Beispiel wird die Wohnzimmerbeleuchtung, die Teichpumpe und eine Heizdecke bedient. Mit der Fernbedienung können zudem auch sämtliche Audio- und Videogeräte bedient werden. Da wir von einer Fernbedienung z.B. Multimedia Fernbedienung 8in1 Gebrauch machen, wird ein Controller benötigt, der die Befehle des Senders in das X-10 Signal auf dem Stromnetz umwandeln kann. Hier ist der TM13 Transceiver geeignet. Dieser Transceiver ist Controller und Modul zugleich: In den Transceiver ist ein Zweiweg Gerätemodul eingebaut. An der Steckdose des Transceivers wird die Heizdecke angeschlossen. Die Beleuchtung im Wohnzimmer wird zu diesem Zeitpunkt mit einem Standardeinbauschalter geschaltet. Wird nun der Schalter durch das LW11 UnterputzModul / Lampenmodul ersetzt, so kann diese Beleuchtung zukünftig sowohl manuell wie fernbedient geschaltet und gedimmt werden. Zur Schaltung der Teichpumpe wird der AD10 DIN-Schienen Fernschalter verwendet. Dieser Schalter kann über das Stromnetz und also auch mit der Fernbedienung in Verbindung mit dem TM13 Transceivermodul bedient werden. Auf den AD10 kann bei Bedarf ein Standardschalter angeschlossen werden, so dass das Modul auch jederzeit manuell bedient werden kann. Da die Signale des Senders durch Fußböden und Decken hindurch gehen, kann die Fernbedienung überall im Haus genutzt werden.

2. Vollautomatisieren mit Rechner und Fernbedienung. Mit Hilfe des CM11 Steuergeräts können Gruppeneinsätze vorprogrammiert werden. Diese Einsätze werden nach Erhalt der Befehle eines Controllers durchgeführt. So können die Einsätze mit einem Knopfdruck von z.B. der Fernbedienung (kombiniert mit z.B. einem Transceiver, der den Befehl über das Stromnetz zum Computerinterface sendet) gestartet werden. Nach Programmierung wird die Information im Interface gespeichert und der Rechner kann einfach abgeschaltet werden. Auf diese Weise kann für jede Situation die gewünschte Stimmungsbeleuchtung vorprogrammiert werden. Dies gilt auch für alle Einsätze, die für "Vorstellung", "Ankunft", "Aufbruch", "Abwesenheit", "Entspannung" usw. gewünscht werden. Mit einem Tastendruck auf die Fernbedienung oder den drahtlosen Schalter können sämtliche Geräte oder Beleuchtung eingeschaltet werden. Da Zeitverzögerungen eingestellt werden können, ist es auch möglich um z.B. die eingeschalteten Geräte und Beleuchtung eine Stunde später wieder auszuschalten und z.B. Schutzbeleuchtung einzuschalten. Zudem können mit dem PC Interface zahllose Zeiteinsätze vorprogrammiert werden, wodurch es möglich ist, Anwesenheit auf eine realistische Weise zu simulieren. Hierbei kann sogar Sonnenuntergang/Sonnenaufgang berücksichtigt werden. Alle an das Stromnetz angeschlossenen Module können bei Anwesenheit mit der Fernbedienung, manuell oder vom PC Monitor aus bedient werden. Mit der Fernbedienung können die Module unabhängig voneinander gesteuert werden, es ist aber auch möglich, mit derselben Fernbedienung die im PC Interface gespeicherten Einsätze zu starten. Bei Abwesenheit erwirkt das PC Interface den Anschein eines bewohnten Hauses.

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